Geschichte

Es war es war so wunderbar als am 23. September 1982 genau 23 angefressene und begeisterte Fasnächtler aus Buchs und Uffikon sich im Restaurant Eintracht versammelten. 23 Schnäuze am 23. September, nichts erfunden oder erlogen! Genau so war’s. Ihr Ziel war es, selber aktiv am Fasnachtsgeschehen im Hürntal mitmachen zu können. Sprich, einen Grund zu finden, sich ab und zu herrlich zu betrinken und gesellig zu sein. Alles was man dazu braucht, ist ein Verein mit Gleichgesinnten (kurz AA), die sich zu "Meetings" treffen und über Ihre Erfahrungen und Fortschritte berichten.

Die neu gegründete Guggenmusik wurde auf den Namen Hürntalschränzer Buchs/Uffikon getauft. Klar, nicht besonders einfallsreich ja schon eher ideenarm, nüchtern (haha Ironie!), prosaisch und ohne Fantasie... aber Hürntaltätscher oder Hürntalguugger wären nur mässig schränzig gewesen und weisen eher auf eine Rhythmusgruppe oder eine Blaskapelle hin.

Die ersten Jahre der Hürntalschränzer waren nicht gerade einfach. Für jedes Mitglied musste ein geeignetes Instrument und ein Kostüm organisiert werden. Bis so viele Instrumente und Kleider von anderen Guggen geplündert und eingesteckt waren, vergingen Stunden... Wer selber ein Instrument besass, brachte es mit. Also hatte immerhin der Tambourmajor an der ersten Probe eine Trillerpfeife, ein Flötinstrument welches der 5.Liga Mannschaft des FC Abläntschen entwendet wurde.

Mit dem Kostüm Till Eulenspiegel ging 1982 die erste Fasnacht los. Der allererste Auftritt der angefressenen Musikantenschar aus dem Hürntal (Relikt eines typischen Gletschersees) war am Fasnachtshock (nicht Schock, Hock!) des Damenturnvereins Buchs. Bald darauf folgten weitere Auftritte an Maskenbällen und Umzügen (für Aussenstehende: Es geht nicht darum von Standort A zu Standort B diverses Mobiliar zu transportieren) der Region.

Die schränzerischen Töne der Gugger waren anfänglich noch etwas zaghaft. Die erste Befangenheit löste sich jedoch mit der aufkommenden Begeisterung des Publikums (in der Regel nach einem Karussell Tee-Zwätschge). Aufgefallen waren die Hürntalschränzer in der Anfangsphase durch ihre, für eine Guggenmusik etwas ungewöhnliche Stückwahl. Märsche und Volkstümliches gehörten damals zum Repertoire.

Die Stückwahl ist heutzutage etwas anders! Falls Ihr uns gerne sehen, hören wollt, verfolgt doch unter Programm unsere Auftritte und Tour Daten!